AGFK-MV | So viele Stadtradeln-Kommunen wie noch nie – EM MV stockt Fördertopf auf
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So viele Stadtradeln-Kommunen wie noch nie – EM MV stockt Fördertopf auf

Beim diesjährigen Stadtradeln gibt es einen Teilnahmerekord in MV zu verzeichnen. Um auch weiteren Interessenten die Möglichkeit zur Teilnahme zu geben, stockt das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung (EM MV) den Fördertopf auf, aus dem die Anmeldegebühr für die Teilnehmerkommunen bezahlt wird. Dies hat das EM MV in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

 

Fast alle AGFK MV-Städte sind mit dabei

Mit dabei sind auch die AGFK MV-Städte Greifswald, Rostock, Schwerin, Stralsund, Bergen und Anklam. Weitere Stadtradeln-Teilnehmer sind der Landkreis Vorpommern-Rügen sowie die Städte Neubrandenburg, Parchim und Ludwigslust. Damit sei der aufgestockte Fördertopf noch nicht ausgeschöpft, wie das EM MV mitteilt. Für weitere Städte und Gemeinden bestehe die Chance auf Förderung. Die Teilnahmegebühren variieren je nach Einwohnerzahl.

 

Worum geht es beim Stadtradeln, wer kann mitmachen und wie meldet man sich an?

Beim Stadtradeln kann jede Stadt, jede Gemeinde, jeder Landkreis und jede Region mitmachen. Ein Gemeindebeschluss oder ähnliches ist für eine Teilnahme nicht zwingend erforderlich. Das Einverständnis der Kommune, zum Beispiel durch den Bürgermeister/die Bürgermeisterin oder die Verwaltung, muss jedoch gegeben sein. Bei der Anmeldung über die Webseite www.stadtradeln.de muss zudem mindestens eine Ansprechperson vor Ort für das Stadtradeln in der Kommune genannt werden. Der Aktionszeitraum, in dem dann alle Teilnehmer aus der Kommune mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer sammeln, muss drei zusammenhängende Wochen nach Wahl zwischen dem 1. Mai und dem 30. September betragen. Das heißt, frühestmöglicher Starttermin ist der 1. Mai, letzter der 10. September. Anmeldungen werden bis kurz vor dem letztmöglichen Starttermin angenommen.

2017 haben die Städte Greifswald, Ludwigslust, Rostock, Schwerin und erstmals Parchim den Nordosten vertreten. Mit insgesamt gut 5.000 aktiven Radlern haben sie in ihrem jeweils dreiwöchigen Aktionszeitraum mehr als 720.000 Kilometer zurückgelegt und damit fast 102.300 Kilogramm Kohlendioxid vermieden, die beim Zurücklegen derselben Strecke mit dem Auto ungefähr angefallen wären. Deutschlandweit waren im vergangenen Jahr knapp 620 Kommunen dabei, von Ahrensburg in Schleswig-Holstein bis zum bayrischen Zirndorf im Landkreis Fürth.

 

Bild: Stadtradeln-Auftakt in Rostock vorm Rathaus in der Vergangenheit (c) Steffen Nozon