Das Fahrrad ist systemrelevant: Stadtradeln in MV kann trotz Corona starten
23274
post-template-default,single,single-post,postid-23274,single-format-standard,stockholm-core-1.0.5,select-child-theme-ver-1.0.0,select-theme-ver-5.0.7,ajax_fade,page_not_loaded,wpb-js-composer js-comp-ver-5.7,vc_responsive

Das Fahrrad ist systemrelevant: Stadtradeln in MV kann trotz Corona starten

Am 1. Mai startet in Mecklenburg-Vorpommern erneut das alljährliche STADTRADELN – trotz Corona. Wobei es eigentlich heißen müsste: jetzt erst recht! Denn seit Beginn der Corona-Krise ist das Fahrrad systemrelevanter denn je. An vielen Orten ist der Anteil des Radverkehrs sogar gestiegen und auch die Nachfrage in Fahrradläden ist seit Wochen konstant hoch. Kein Wunder, denn Radfahren ist nicht nur gut gegen den Bewegungsmangel der Corona-Beschränkungen.

Das deutschlandweite STADTRADELN hat in Mecklenburg-Vorpommern mittlerweile eine lange Tradition. Seit 2010 ist Rostock dabei, seit 2015 übernimmt das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung die Anmeldegebühren für alle interessierten Kommunen. Der Wettbewerb, bei dem es darum geht, in 21 Tagen so viele Wege wie möglich mit dem Rad zurückzulegen, erfreute sich in M-V bislang stetig gestiegener Beliebtheit. Ein erneutes Rekordjahr wird es 2020 aber wohl nicht geben. Zwar nehmen auch dieses Jahr insgesamt elf Städte aus Mecklenburg-Vorpommern am STADTRADELN teil. Die traditionellen gemeinsamen Radtouren mussten jedoch abgesagt werden. 

Die AGFK MV, die Arbeitsgemeinschaft für fahrrad- und fußgängerfreundliche Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern, freut sich, dass das STADTRADELN trotz Corona auch in diesem Jahr stattfindet. Auch die erneute Übernahme der Anmeldegebühren durch das Energieministerium freut die AGFK MV-Mitgliederstädte. Noch im Februar 2020 hatte die AGFK MV gemeinsam mit dem Klima-Bündnis e.V. einen Fach-Workshop für seine Mitglieds-Kommunen zum “Best Practice STADTRADELN in MV” organisiert. 

Die AGFK MV begrüßt auch die Entscheidung der Landesregierung, dass Fahrradläden und -werkstätten während der gesamten Zeit der Kontaktbeschränkungen geöffnet sein durften. Das zeigt die Systemrelevanz des Fahrrads als Verkehrsmittel. Andreas Grund, Bürgermeister aus Neustrelitz und aktiver Unterstützer der AGFK MV, sagt dazu: “Das Fahrrad sichert vielen Menschen derzeit die individuelle Mobilität, die sonst für kurze Strecken den öffentlichen Verkehr genutzt haben. Gleichzeitig stärkt Radfahren das Immunsystem. Die Fahrradhändler aus meinem Ort berichten mir, dass sie seit Wochen Hochbetrieb haben – selbstverständlich unter Einhaltung der geltenden Distanzgebote.”

 

Die Pressemitteilung der AGFK MV als PDF

 

Weiterführende Informationen

Zum STADTRADELN in MV

Das STADTRADELN in MV startet dieses Jahr am 1. Mai in Rostock und Greifswald. Neubrandenburg und Parchim ziehen am 15. bzw. 16. Mai nach. Die anderen sieben Städte aus M-V (Anklam, Neustrelitz, Schwerin, Stralsund, Boizenburg, Ludwigslust und Neustadt-Glewe) veranstalten das STADTRADELN verteilt über das Jahr im Zeitraum bis Ende Oktober 2020. Eine Anmeldung ist für Bürger und Bürgerinnen aus den Teilnehmer-Städten über die Webseite www.stadtradeln.de kostenlos möglich.

Fotos für Artikel finden Sie hier: www.stadtradeln.de/pr-materialien#c49937 

Die AGFK MV – MV steigt auf!

Die AGFK MV, die Arbeitsgemeinschaft für fahrradfreundliche Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern, ist ein Zusammenschluss von Städten und Gemeinden aus ganz Mecklenburg-Vorpommern. Unter dem Motto “MV steigt auf!” hat die AGFK MV das Ziel, den Radverkehr im Land voranzubringen und zu fördern. Getragen wird die AGFK MV durch eine Förderung des Energieministeriums, Beiträge der Mitglieds-Kommunen sowie die Unterstützung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Das bislang lose Netzwerk gründet sich dieses Jahr als eingetragenen Verein. Mehr Informationen finden sich auf www.agfk-mv.de 

Arbeitsgemeinschaften wie die AGFK MV gibt es in fast allen Bundesländern. Ein Überblick findet sich auf dieser Webseite: www.wir-machen-radverkehr.de 

Tags: